Von der Bergstadt bis zur Küste — die schönsten Reiseziele der Insel
Ob kühle Berge, pulsierende Städte oder stille Fischerdörfer — Sri Lanka bietet auf kleinstem Raum eine beeindruckende Vielfalt an Reisezielen. Jede Region hat ihren eigenen Charakter, ihre eigene Küche und ihre eigenen Geschichten.
«City of Light» liegt auf 1.990 m Höhe inmitten von Teeplantagen, Wäldern und Bergen. Die Kolonialarchitektur und das kühle Klima verliehen der Stadt einst den Spitznamen «Little England». Mit rund 25.000 Einwohnern ist sie ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Teeplantagenbesuche.
Eingebettet in grüne Highlands mit Teeplantagen, Reisfeldern und Wäldern, liegt Kandy am Ufer des Mahaweli-Flusses. Als letzte Königsstadt und Hüter des Zahntempel-Relikts ist Kandy das kulturelle Herz Sri Lankas. Das jährliche Esala Perahera Fest mit Elefantenumzug ist weltberühmt.
Das kleine Hochlanddorf auf ca. 1.000 m Höhe inmitten von Teeplantagen ist zum Liebling der Individualreisenden geworden. Die spektakuläre Zugreise von Kandy nach Ella gilt als eine der schönsten Bahnstrecken der Welt. Wanderungen zum Little Adam's Peak und Ella Rock bieten atemberaubende Aussichten.
Die Hauptstadt der Nordprovinz liegt auf einer Halbinsel an der nördlichsten Spitze der Insel. Jaffna ist das Herz der tamilischen Kultur Sri Lankas mit farbenfrohen Hindu-Tempeln, einer lebhaften Altstadt und einer ganz eigenen Küche. Die Region hat sich nach dem Ende des Bürgerkriegs 2009 beeindruckend erholt.
Die Hauptstadt Sri Lankas liegt auf einer Halbinsel an der Westküste. Das ehemalige Fischerdorf wurde unter kolonialer Herrschaft zum wichtigsten Hafen des Indischen Ozeans. Heute ist Colombo eine pulsierende Metropole mit modernen Wolkenkratzern, lebhaften Märkten und einer reichen kolonialen Architektur.
155 km von Colombo entfernt liegt die historische Festungsstadt Galle. Die im 16. Jh. von den Portugiesen erbaute und von den Holländern ausgebaute Anlage ist ein UNESCO-Welterbe. Innerhalb der Mauern finden sich Boutique-Hotels, Cafés, Kunstgalerien und Handwerksläden.
63 km südlich von Colombo liegt Bentota mit acht Kilometern weitgehend unberührter Sandstrände. Der Ort ist ideal für Wassersport: Windsurfen, Wasserski, Schnorcheln und Bootsfahrten auf dem Bentota-Fluss. Zahlreiche Hotels jeder Kategorie säumen den langen Strand.
Hikkaduwa ist bekannt für sein lebendiges Korallenriff direkt vor dem Strand. Schnorcheln und Tauchen sind die beliebtesten Aktivitäten. Der Ort bietet auch Surfmöglichkeiten sowie eine lebhafte Strandpromenade mit Restaurants und Bars.
Mirissa an der Südküste ist Sri Lankas bester Ausgangspunkt für Wal- und Delfin-Beobachtungstouren (November–April). Der geschwungene Sandstrand mit seinem kleinen vorgelagerten Felsen und dem Kokospalmen-Hain gilt als einer der malerischsten der Insel.
Beruwela (2 km nördlich von Aluthgama) bietet lange Sandstrände mit Hotels verschiedener Kategorien. Aluthgama ist ein lebhaftes Städtchen mit lokalen Märkten und Restaurants. Die Gegend eignet sich hervorragend als Urlaubsbasis für Ausflüge in die Umgebung.
Das kleine Küstenstädtchen 15 km südlich von Bentota besticht durch lange, ruhige Sandstrände. Ahungalla ist weniger touristisch geprägt als die Nachbarorte und bietet eine entspannte Alternative für alle, die Ruhe und Natur suchen.
Koggala liegt östlich von Galle zwischen Meer und dem malerischen Koggala-See. Der Ort ist berühmt für die traditionellen Stelzenfischer, die ihre Angelruten auf Stelzen im flachen Küstenwasser einsetzen — ein unvergesslisches Bild Sri Lankas.
320 km von Colombo entfernt liegt Arugam Bay an der Ostküste — eines der besten Surfziele der Welt. Von Mai bis Oktober bieten die Wellen optimale Bedingungen für Surfer aller Niveaus. In der Umgebung gibt es ausserdem beeindruckende Tierwelt: Elefanten, Krokodile und zahlreiche Vogelarten.