Eine der artenreichsten Inseln der Welt — Elefanten, Leoparden & Blauwale
Sri Lanka ist Heimat einiger der schönsten Wildtiere der Welt. Trotz seiner geringen Grösse beherbergt die Insel eine aussergewöhnliche Konzentration an Arten — viele davon sind endemisch und kommen nirgends sonst auf der Erde vor.
Sri Lanka hat die höchste Leopardendichte Asiens, eine der grössten Wildelefonantenpopulationen des Kontinents und bietet direkt vor der Südküste Blauwalsichtungen — den grössten Tieren, die je auf der Erde gelebt haben.
2014 designierte das Sri-lankische Wildschutzamt sieben Leitarten als Flaggschiff-Tiere der Insel. Sie repräsentieren die Vielfalt der Fauna von den Tiefsee bis in die Bergwälder.
2014 ernannte das Wildschutzamt Sri Lankas sieben Tierarten zu Flaggschiffen — Botschaftern der aussergewöhnlichen Biodiversität der Insel.
Sri Lanka beherbergt die höchste Dichte wilder Elefanten in Asien. Die Sri-Lanka-Unterart ist grösser als ihre indischen Verwandten und häufig ohne Stosszähne. Das «The Gathering» in Minneriya, wo sich bis zu 500 Elefanten rund um den Stausee versammeln, ist eines der grössten Naturschauspiele Asiens.
Die Sri-Lanka-Unterart des Leoparden ist die grösste der neun Leopardenunterarten. Da es keine anderen grossen Raubtiere auf der Insel gibt, besetzt der Leopard als Apex-Prädator die höchste Stufe der Nahrungskette. Yala gilt weltweit als einer der zuverlässigsten Orte, um Leoparden in freier Wildbahn zu beobachten.
Der Faulbär (Lippenbär) ist trotz seines Namens kein Faultier, sondern ein Bär — und dennoch ein entfernter Verwandter. Er ernährt sich hauptsächlich von Termiten, Ameisen und Früchten. Auf Sri Lanka lebt eine endemische Unterart. Sichtungen sind möglich, aber der scheue Bär ist schwieriger zu beobachten als Elefanten oder Leoparden.
Der Schwarzhalsstorch ist einer der grössten Vögel Sri Lankas mit einer Spannweite von bis zu 1,5 Metern. Er bewohnt Feuchtgebiete und Reisfelder. Die Population auf Sri Lanka ist klein und gilt als gefährdet. Bundala Nationalpark ist der beste Ort für eine Sichtung.
Das Salzwasserkrokodil ist das grösste Reptil der Welt und kommt an den Küsten und Flüssen Sri Lankas vor. Trotz ihres gefährlichen Rufs sind Krokodile scheue Tiere, die Menschen nur bei Bedrohung angreifen. Arugam Bay und Yala sind gute Orte für Sichtungen.
Fünf der sieben Meeresschildkrötenarten der Welt legen ihre Eier an Strände Sri Lankas. Schildkrötenschutzzentren in Kosgoda und Bentota betreiben aktive Schutzmassnahmen. Rekawa Beach im Süden ist einer der bedeutendsten Nistplätze — abendliche Beobachtungstouren sind möglich.
Sri Lanka ist einer der besten Orte der Welt für Blauwalsichtungen — das grösste Tier, das je auf der Erde gelebt hat. Von November bis April konzentrieren sich die Blauwale auf ihren Wanderrouten vor der Südküste bei Mirissa. Bootssafaris mit lokalen Anbietern bieten aussergewöhnliche Begegnungen.
Sri Lanka ist ein Paradies für Vogelbeobachter. Von den über 430 Vogelarten sind 33 endemisch — Pfauenhuhn, Sri-Lanka-Hängepagedist und der prachtvolle Sri-Lanka-Junglefowl (Nationalvogel) gehören zu den begehrtesten Sichtungen. Sinharaja Regenwald gilt als der Hotspot für endemische Waldvögel.
Sri Lanka beherbergt über 170 Reptilienarten, darunter viele Endemiten. Die bunte Agama-Eidechse ist auf der ganzen Insel anzutreffen. Varane, Chamäleons und verschiedene Schlangenarten — darunter die gefürchtete Russell-Viper — vervollständigen das Repertoire.
Die tropischen Gewässer um Sri Lanka sind reich an Meereslebewesen: Delfine, Spinner-Delfine, Buckelwale und Pottwale begleiten Bootstouren. Korallenriffe bei Hikkaduwa und Pigeon Island beherbergen Fische in allen Farben des Regenbogens, Rochen und Haie.
Sri Lanka zählt über 240 Schmetterlingsarten — mehr als ganz Europa. Viele davon sind endemisch und können in Gärten, Reisfeldern und Regenwäldern beobachtet werden. Glühwürmchen erhellen in der Abenddämmerung die Ufer des Madu-Ganga-Flusses zu einem magischen Schauspiel.